Ein herrliches Fest ist vorbei. Ein Anlass, der die Schwingerfreunde in jeder Beziehung zufrieden stellte. Organisation, Stimmung und natürlich das Wetter liessen keine Wünsche offen. Dazu kam- und das ist schlieslich das Wichtigste-dass Schwingerarbeit vom Feinsten gezeigt wurde.
Erstmals seit 30 Jahren gewann wieder ein Schwinger alle acht Gänge. Der neue Schwingerkönig heisst Wenger Kilian und stammt aus dem Diemtigtal. Er ist ein bescheidener, aber bärenstarker und technisch hervorragender Schwinger.
Unsere beiden Basler Schwinger -erstmals an einem Eidgenössischen - haben sich sehr gut geschlagen. Thoenen Henryc schaffte es in den Kranzausstich. Er hatte schliesslich zwei gewonnene, vier gestellte und zwei verlorene Gänge. Den ersten Ausstich schaffte auch Sigg David, er gewann zwei Mal, stellte einmal und verlor drei Gänge. Für uns Basler war es auf jeden Fall schön, wieder einmal die Arbeit von Baslern am grössten Schwingeranlass zu verfolgen. Sie konnten sich mit den Stärksten messen und sie wissen nun auch, was es noch braucht um zum Beispiel in Burgdorf 2013, erfolgreich zu sein. Hoffen wir, dass die beiden gesund bleiben und uns weiterhin an Schwingfesten erfreuen.
Auch die Schwinger aus der Region zeigten gute Arbeit. Vor allem Gschwind Michael konnnte bis zuletzt auf eine Kranz hoffen, unterlag aber im letzten Gang. In den Kranzausstich schafften es auch Andreas Henzer und Huber Cedric, konnten aber - wie Henric Thoenen - nicht entscheidend um Kränze kämpfen.
Rangliste.